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Praktikum in Baroda
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Tja, heute ist mal wieder ein Feiertag und ausnahmsweise habe ich an diesem auch mal frei. Die letzten 9 Tage war Navatre (keine Ahnung ob dass richtig geschrieben ist) ein Tanzfestival. In der ganzen Stadt gab es kleine bis gigantische kreisformige Tanzflaechen, wo bis zu 10000 Inder in traditionellen Dressen den Garba tanzen. Leider kann man den Anblick schlecht beschreiben aber es istr auf jeden Fall einer der euindrucksvollsten Erlebnisse in meiner Zeit in Indien. Am letzten Samstag habe ich sogar fuer eine Stunde versucht mitzutanzen ( mit nicht gerade grossartigem Erfolg;-)). Aber es hat super Spass germacht. Balasz und ich waren wirklich hoffenungslos verloren, aber dauert kammen irghendwelche Inder an, die uns (natuerlich erfolgslos) helfen wollten. Wegen dem Festival habe ich mir jetzt auch ein traditionelles indisches Dress gekauft, dass eigentlich ganz nett aussieht, die andere Leute hier (insbvesondere die Inder) aber zum Lachen bringt, wenn ich es trage.
Na ja, kann nur wieder auf die Fotos verweisen, die es hier nicht gibt.
Bei uns in der WG sind im Moment ein Ungar (Balasz) eine Estin (Annika) und zwei Niederlaenderinen (Leontien und Ambeer). Nachdem wir erfolgreich gegen die Insekteninvasion vorgegangen sind, und sogar einen Putzplan eingefuehrt haben sind die Wohnung im Moment extrem gut aus. Wir (bzw Balasz) kochen jetzt sogar ab unbd zu mal selbst ;-).
In den naechsten Wochen werde ich wohl jedes Wochenede unetrwegs sein (es sind ja nur noch 5 Wochen). Gestern hat mich Deepali, meine indische Freundin aus den USA angerufen. Da sie jetzt wieder in Indien ist werde ich sie fuer ein Wochenende in Pune besuchen fahren. Naechstes Wochenede geht es nach Udaipur (war fuer 5 Minuten in einen James-Bond-Movie, worauf sie noch heute super stolz sind), ueber Diwali bin ich zur Familie meines Chefs in Ahmendabad eingeladen und in der letzten Woche geht es fuer Deepalis Hochzeit nach Kolkatta und anschliessend zurueck nach Bombay. Wie ihr seht kommt also keine Langeweile auf;-)
Viele Gruesse
Mattthias
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Der Sonntag naht! Heute habe ich mir 2 Stunden frueher frei genommen um Amara am Bahnhof zu verabschieden. Ich hatte sowieso nicht viel zu tun, da mein Chef nicht zum vereinbartenTreffen kam und ich so auch nicht genau weiss wie es mit meinem Projekt weitergehen soll. Eigentlich ist meine Software (nach nur 6 Wochen ;-)) fertig. Ich bin auch ganz zufrieden, zweifel aber noch daran ob sie dann auch wirklich eingesetzt wird odr zur "Schrankware" mutiert. Auf jeden Fall freue ich mich bald was neues anfangen zu koennen.
Mit meinem Moped war ich mittlerweil schon zum 3. Mal in der Werkstatt. Gluecklicherweie lagen die Rechnungen zwischen 0 und 65 Rupien (1 Euro), was das ganze ertraeglich macht. Diesmal war der Auspuff kaputt, was natuerlich den Vorteil hatte, dass ich mir das Hupen ersparen konnte. Die Gefahr von den Nachbarn beim naechtlichen nach Hause kommen gelyncht zu werden, war mir dann aber doch zu gross ;-).
Ob ihr glaubt oder nicht, im Moment ist es hier auch jeden Tag am Regnen. Am Dienstag hat es mich auf der Mitte des Heimwegs erwicht. In 1 Minute waren meine Klamotten durchnaesst. Meine Tasche hat sich als immer noch regenfest erwiesen, so dass es mein Laptop gut ueberstanden hat.
Ic glaube ich bleibe euch die Fotos bis zum Ende schuldig ;-). Habe mir zwar mittlerwie schon einige hundert von anderen Trainees kopiert, der Upload waere allerdings recht aufwendig. Na, ihr kennt mich ja ;-)
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Nach der ersten Woche mit meinem Moped , kann ich sicher sagen: eine richtige Hassliebe. Wenn es mal wieder nicht anspringt oder mitten auf der Kreuzung ausgeht, koennte ich fast verzweifel. Dann aber springt es mal wieder beim erste zaghafeten Versuch an und ich bin einfach nur gluecklich. Die einfachen Dinge im eben sind halt die Entscheidenen;-)
Am Wochenende waren wir in Mount Abu, eine Art Erholungsgebiet 300 kilometer (= 8 Stunden Busfahrt) von Baroad entfernt. Da gibt es noch ein paar ganz lustige Geschichten zu erzaehlen, die kommen allerdings ein anderes mal. (Habe mal wieder zu wenig Zeit :-)).
Aber bevor ich fuer heute shon wieder Schluss mache , muss ich natuerlich noch erwaehnen, das am Mittwoch mein momentaner Zimmergenosse (Hallo Stefan!), nach Deutschland zurueck fliegt und dass ich vor lauter Vorfreude schon seit Tagen nicht mehr schlafen kann. Ok, kannst wieder aufhoeren zu heulen. Ehrlich gesagt, finde ich es ECHT schade. Wirklich!!! Viele Gruesse aus dem schwuelen Baroda.
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Kleiner Nachtrag zu meiner Unterkunft fuer Ralf und alle die es interessiert. Ich teile mein Appartment mit zur Zeit 4 anderen Praktikanten. Wir haben eine extrem coole Dachterasse. Die Kueche existiert, ist allerdings eher klaeglich eingerichtet (besonders der Blick in den Kuehlschranks ist meist eine herbe Entsaeuschung;-)). Die Leute sind alle sehr nett (ausser natuerlich dem anderen Deutschen (Hallo Stefan. Hoer auf im Internet zu surfen. Du sollst arbeiten!)) Wir haben eine europaische Toilette (Yeah!!!) und einen chronischen Mangel an Stuehlen in unserem Wohnzimmer. Unser Appartment hat auch einen Namen: Nizampura.
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Und hier ein kleiner Nachtrag:
Vor nun mehr zwei wochen bin ich mit ein paar anderen Trainees auf grosse Wochenendreise gegangen. Nach 16 Stunden Zugfahrt war die 45 Minuten Fahrt mit dem Jeep eine einzige Entspannung.
Hier ein kleiner Kommentar zu indischen Zuegen. Wir waren die Haelfte der Zeit in der zweitniedrigsten Klasse. Trotz Platzreservierung wird es da oft schon mal sehr gemuetlich ;-) Zu allem Ueberfluss gibt es bei der Bahn, wie ueberall in Indien, einen Ueberfluss an Angestellten. Damit denen nicht langweilig wird rennen 10 von dennen staendig 3-4 Wagons rauf und runter und versuchen Kaffe, Tee und Snacks zu verkaufen. Es kommt also ungefaehr ein - zwei Leute pro Minute an einem vorbeigelaufen. Damit man auch ja mitkriegt, dass sie da sind und nicht auf die dumme Idee kommt zu schlafen (dabei kann man ja nichts konsumieren;-)) machen sie durch lautes Rufe auf sich aufmerksam. Fuer den Fall, dass man taub ist oder nach einigen Stunden geworden ist, wir einen alle 10 Minuten eine Tasse Kaffee unter die Nase gehalten.
Insgesamt also ein Riesenspass ;-) und auf jeden Fall ein echtes Indien-Erlebnis.
Die Ellora und Ajanta Caves sind teils riesige in Felsen gehauene Hoellen, die einige tausend Jahre alt sind. Die meisten beinhalten Statuen von Budha oder Hindu-Goettern (je nach dem aus welcher Periode sie stammen). Besonders die Ajanta Caves waren die Reise wert!
Touristen (auslaendische) haben wir zu unserem Erstaunen kaum gesehen. Die Indien-Saeson hat wegen dem Monsumregen halt noch nicht begonnen. Auf jedn Fall waren wir am Bahnhof und bei den Hoellen direkt von ca 20 verkaufswuetigen Indern umgeben, die sich lustigerweise alle Peter, Eric, etc. nannten und in ca 6-7 Sprachen ein paar Woerter, wie "Guten Tag", "Spaeter", etc. konnten.
Der Monat danach war natuerlich ein wenig hart. Wird sind um 7 morgens am Bahnhof angekommen um 8 musste ich zur Arbeit los. Naechste Woche gehts nach Mount Abu. Ich hoffe aml es wird genauso gut:-)
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